



Nach wochenlangen Schnee- und Felsräumarbeiten kann die Wintersperre am Hahntennjoch demnächst wieder aufgehoben werden. Die spektakuläre Gebirgspassstraße, die die Tiroler Bezirke Imst und Reutte verbindet, wird am kommenden Montag für den Verkehr freigegeben. Um die Strecke auf Vordermann zu bringen, waren zuletzt rund 1100 Arbeitsstunden nötig.
Seit März standen Mitarbeiter der Straßenmeisterei Zams gemeinsam mit weiteren Fachfirmen mit schweren Geräten im Einsatz. Insgesamt wurden rund 1100 Arbeitsstunden seitens der Straßenmeisterei aufgewendet, um die L 246 Hahntennjochstraße wieder in einen sicheren Zustand zu bringen. Allein auf die Felsräumarbeiten entfielen dabei rund 430 Stunden, hieß es.
Große Lawinengefahr im Winter
Jahr für Jahr wird im Frühling mit Hochdruck daran gearbeitet, den spektakulären Gebirgspass so schnell wie möglich wieder befahrbar zu machen. Voraussetzung für den Start der Arbeiten sei jedoch immer die Freigabe durch die Lawinenkommissionen – Sicherheit gehe in jedem Fall vor, heißt es vom Land Tirol. Während der Wintermonate muss die Strecke aufgrund der erhöhten Lawinengefahr stets geschlossen bleiben.




Schneemassen rissen Leitschiene mit
Im Vorjahr konnte das Hahntennjoch bereits am 25. April geöffnet werden – dies ging sich heuer nicht ganz aus. Doch das Warten hat bald ein Ende. Am kommenden Montag, 11. Mai, um 16 Uhr, werde die hochalpine Verbindung zwischen dem Bezirk Imst und dem Außerferner Lechtal wieder für den Verkehr freigegeben. Im Bereich des Straßenabschnitts, auf dem die Leitschiene durch eine Lawine beschädigt bzw. mitgerissen wurde, werde der Verkehr bis auf Weiteres einspurig durch eine Ampelregelung fließen.
Die Sicherheit steht für die Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer stets an oberster Stelle.

Hartmut Neurauter von der Straßenmeisterei Zams
Bild: Land Tirol/Schallhart
„Großes Engagement und viel Einsatz“
„In den vergangenen Wochen wurde entlang der Hahntennjochstraße mit großem Engagement und viel Einsatz gearbeitet, um die Strecke nach der Wintersperre wieder sicher befahrbar zu machen. Von aufwendigen Schneeräumungen über Felsräumungen bis hin zu wichtigen Sanierungsarbeiten an beschädigten Mauern, Rückhaltesystemen und Weiderosten, steht die Sicherheit für die Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer stets an oberster Stelle. Auch die aktuelle Lawinensituation wurde laufend und mit höchster Sorgfalt bewertet“, schildert Hartmut Neurauter von der Straßenmeisterei Zams.
Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung. Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.