Freier Markt versagt

Datenschutz: Apple-Chef für staatliche Regulierung

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19.11.2018 09:47
Porträt von krone.at
Von krone.at

Apple-Chef Tim Cook hat sich beim Thema Datenschutz für ein Eingreifen des Staates ausgesprochen. Er sei zwar allgemein „kein großer Fan von Regulierungen“, sagte Cook in einem Interview mit der Nachrichtenseite Axios, das am Sonntag im US-Sender HBO ausgestrahlt wurde. Doch: „Wir müssen es zugeben, wenn der freie Markt nicht funktioniert. Und er hat hier nicht funktioniert.“

Es sei daher „unvermeidlich“, dass es ein „gewisses Maß“ an Regulierung für Technologiekonzerne und soziale Netzwerke gebe, sagte Cook weiter. Der US-Kongress und die Behörden würden „irgendwann etwas Entsprechendes beschließen“.

Der Apple-Chef verwies auf den Datenschutzskandal bei Facebook: Im Frühjahr war ans Licht gekommen, dass die Daten von rund 87 Millionen Nutzern bei der britischen Firma Cambridge Analytica gelandet und von dieser unerlaubt für den Wahlkampf des heutigen US-Präsidenten Donald Trump benutzt worden waren. Die Branche sei nun „jenseits“ der Hoffnung auf Selbstregulierung, sagte Cook.

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