Di, 20. November 2018

Preiswert auf Urlaub

22.10.2018 15:40

Mit kleinem Geldbeutel unterwegs: 8 Spartipps

Im Sommer geht es an den Strand und im Winter auf die Piste. Das ist schon der erste Fehler, den Sparfüchse bei der Urlaubsplanung vermeiden sollten. Der Sommer ist zwar vorbei, doch damit beginnt auch vielerorts die Nebensaison, zu der es sich oft günstiger und zu trotzdem warmen Temperaturen urlauben lässt.

Die Reiseexperten von Flightright geben Tipps, wie das Fernweh auch mit kleinem Geldbeutel gestillt werden kann:

Auf den Spuren der Einheimischen
Einfach mal den Reiseführer zu Hause lassen und sich treiben lassen - das führt Urlauber nicht nur auf neue, unentdeckte Wege, sondern hilft auch beim Sparen. Wer zum Beispiel Einheimische nach ihren Lieblingsrestaurants in der Gegend fragt, bekommt häufig die besten Empfehlungen in Sachen lokaler Spezialitäten. Und das auch noch für kleines Geld. Denn gerade in der Nähe von beliebten Sehenswürdigkeiten sind die Essensmöglichkeiten meist besonders teuer. Positiver Nebeneffekt: Wer nicht nur mit der Nase im Reiseführer durch die Welt läuft, kommt schneller ins Gespräch und macht interessante Bekanntschaften.

Gut informiert ist halb gespart
Wer sich vor Reiseantritt richtig informiert, spart meist viel Geld. Ist es an meinem Reiseziel wirklich nur im Sommer schön, wenn gerade alle Urlaub haben? Wie komme ich vom Flughafen zum Hotel? Gibt es spezielle Touristentickets für den öffentlichen Nahverkehr? Mit einer guten Recherche im Voraus ersparen sich Urlauber böse Überraschungen vor Ort wie teure Taxis oder überfüllte Strände. Und auch die Recherche muss nichts kosten: Im Internet finden sich mittlerweile unzählige Reiseblogs mit authentischen Erfahrungsberichten und Tipps für den Traumurlaub. Es muss nicht immer der teure Reiseführer sein.  

Slow Travel
Wer sich Zeit nimmt, ist im Urlaub nicht nur entspannter, sondern schont auch den Geldbeutel. Anstatt von Stadt zu Stadt zu hetzen und dabei viel Geld für Verkehrsmittel und Hotels auszugeben, lohnt es sich für Reisende, einen Ort lieber etwas länger zu erkunden. Denn: Bei längeren Aufenthalten lässt sich allein bei der Unterkunft viel sparen. Statt Hotels für eine Nacht lieber mal eine Ferienwohnung für eine Woche buchen - inklusive günstiger Selbstversorgung. Dabei schrumpfen auch die Kosten für Flüge, Zug und Co.

Tausche Stadtwohnung gegen Strandhaus
Und wer schon über eine Ferienwohnung nachdenkt, kann es auch gleich mit einem Haustausch versuchen. Auf Plattformen wie Mind My House oder Love Homeswap können Nutzer ihre Wohnungen oder Häuser mit anderen Reisenden tauschen. Warum also nicht mal seine Stadtwohnung gegen ein Haus in der Toskana tauschen? Der Tausch selbst ist kostenlos. Manche Anbieter verlangen einen geringen Mitgliedsbeitrag für die Nutzung ihrer Plattform.

Seine Rechte kennen
Egal ob Flieger oder Bahn: Wer viel Geld für sein Ticket ausgegeben hat, für den ist es umso ärgerlicher, wenn er am Ende viel zu spät oder gar nicht ankommt. Da hilft es, vor allem im Ausland seine Rechte zu kennen. Bei Flugverspätungen oder -ausfällen in der EU haben Reisende beispielsweise Anspruch auf Entschädigung ab einer Verspätung von drei Stunden. Das gilt auch für Flüge ins außereuropäische Ausland. Urlauber können sich ihre Entschädigung schnell und einfach bei Portalen wie Flightright zurückholen - egal ob für Individual- oder Pauschalreise. Weigert sich eine Fluggesellschaft berechtigte Ansprüche zu bezahlen, wird auch der Gang vor Gericht nicht gescheut.

Im Schlaf von A nach B
In den vergangenen Jahren etwas aus der Mode gekommen aber immer noch ein ideales Transportmittel für Sparfüchse: Nachtzüge. Es gibt kaum eine bessere Möglichkeit, die Nacht zu nutzen und quasi im Schlaf an sein Ziel zu kommen. Das spart nicht nur Geld für die Hotelübernachtung, sondern ist auch eine Gelegenheit, neue Leute kennenzulernen. In einem Schlafwagenabteil kommt man nämlich früher oder später immer mit seinen Mitreisenden ins Gespräch. In Europa haben Reisende die Qual der Wahl: von Berlin nach Schweden, über Nacht durch Griechenland, oder eine Rundreise durch Italien und Frankreich. Über Interrail können Reisende günstige Tickets kaufen und dazu noch einen Überblick über die Verbindungen bekommen.

Digital Detox
Im Urlaub immer am Handy und auf der Suche nach Empfang? Statt teure Datentarife und SIM-Karten zu kaufen, sollten Reisende insbesondere außerhalb Europas Smartphone, Laptop und Co. einfach mal zu Hause lassen. Und wer unterwegs dennoch nicht darauf verzichten will, mit Freunden und Familie in der Heimat in Kontakt zu bleiben, findet in fast allen Ländern mittlerweile kostenlose WLAN-Hotspots in Cafés, Hotels oder Restaurants.  

Reisen mit Studentenbudget
Ein Studentenausweis ist die goldene Eintrittskarte für die besten Rabatte und Angebote. Ob Museen, öffentlicher Nahverkehr oder beim Shoppen - fast überall auf der Welt bekommen Studierende vergünstigte Angebote. In die Reisedokumente gehört neben dem Pass also auch immer der Uni-Ausweis. Bei dem Start-up Flyla kommen Studenten jetzt sogar besonders günstig an den Flug zum Traumziel. Das Prinzip ist einfach: Resttickets, die die Airline selbst bis kurz vor Flugantritt noch nicht losgeworden ist, werden über die Plattform zu günstigeren Konditionen an Studenten verkauft. Dabei zahlt es sich aus, flexibel und spontan zu sein.

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