Mi, 19. September 2018

Ermittlungen laufen

03.09.2018 06:18

Entsetzen nach Drama um zu Tode gehetztes Schaf

Für große Aufregung sorgt der Bericht über einen Wiener Urlauber, dessen Hund am Samstag in Maria Wörth ein Mufflon-Schaf gebissen und beinahe zu Tode gehetzt hatte; und der das Tier dann mit einem Holzknüppel erschlagen wollte, ehe ein Jogger dazwischen ging. Nun folgen weitere Ermittlungen…

Eine österreichweite Welle der Entrüstung hat der brutale Fall von Tierquälerei in Maria Wörth ausgelöst. Sowohl in den Sozialen Netzwerken im Internet als auch in zahlreichen Schreiben an die „Krone“ äußern Leser ihre Empörung über das Verhalten des 67-jährigen Urlaubers, der, wie berichtet, ein erschöpftes und durch seine Jagdhündin verletztes Wildschaf mit einem im Wald aufgefundenen Holzknüppel zu erschlagen versuchte. Ein 43-jähriger Jogger aus Schiefling beobachtete den Vorfall, ging dazwischen und verständigte die Polizei.

„Wir mussten den Obmann der örtlichen Jagdgesellschaft verständigen, der das schwer verletzte Tier schließlich an Ort und Stelle mittels Fangschuss von seinen Qualen erlösen musste. Durch die Tat erleidet die Jagdgesellschaft einen Schaden in der Höhe von mehreren Hundert Euro“, schildert ein Polizist.

Staatsanwaltschaft ist am Zug
Der Wiener, der in Kärnten keine Jagdberechtigung besitzt, und dessen Hündin dem Mufflon-Schaf unnötige Qualen zugefügt hatte, wird wegen „Eingriffs in fremdes Jagd- und Fischereirecht“ sowie wegen „Tierquälerei“ angezeigt. Ob gegen ihn auch Anklage erhoben wird, muss die Staatsanwaltschaft entscheiden. Der 67-Jährige wurde unterdessen von der Polizei zur Einvernahme geladen - zudem werden weitere Ermittlungen angekündigt.

Mehr dazu unter:

Alex Schwab
Alex Schwab

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