„Manuelle Kontrolle“

Robo-Autos: Uber führt Tests nach Todes-Crash fort

Digital
25.07.2018 10:07
Porträt von krone.at
Von krone.at

Nach einem tödlichen Unfall will Uber die Testfahrten seiner selbstfahrenden Autos im „manuellen Modus“ wiederaufnehmen. Ein Experte am Steuer solle das Auto bei den Tests die ganze Zeit über „manuell kontrollieren“, erklärte der US-Fahrdienst am Dienstag. In den kommenden Monaten sollen demnach auch wieder Tests des Selbstfahr-Systems beginnen.

Im März war im US-Bundesstaat Arizona eine Fußgängerin gestorben, als die Fahrerin eines selbstfahrenden Autos nicht auf die Straße schaute. Uber legte daraufhin die Tests seiner selbstfahrenden Autos an mehreren Orten in Nordamerika vorläufig auf Eis.

Notbremssystem war deaktiviert
 
Das Notbremssystem des Autos war laut einem Bericht der US-Verkehrssicherheitsbehörde NTSB bei dem Unfall nicht aktiviert. Der Fahrer muss demnach in dem Fall eigentlich eingreifen und die Kontrolle über das Auto übernehmen - allerdings sei das System nicht so ausgelegt, dass es den Fahrer warne.

Bei den neuen Tests in Pittsburgh im Bundesstaat Pennsylvania will Uber mithilfe eines Systems sicherstellen, dass die Fahrer aufmerksam bleiben. Es soll einen Alarm geben, sobald das System feststellt, dass der Fahrer nicht aufpasst. Außerdem soll das Notbremssystem aktiviert bleiben.

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