Sobald man in eine Nebelbank kommt, heißt es runter vom Gas und auf Sicht fahren! Durch die Feuchtigkeit auf der Straße verlängert sich der Bremsweg und Entfernungen werden falsch eingeschätzt. Gerade deshalb kann es zu gefährlichen Situationen kommen.
Um Autofahrern auch im Nebel Orientierungshilfe zu bieten, gibt es in den bekannten Nebelzonen Österreichs die sogenannten "Nebelpunkte". Sie sind auf Autobahnen am Rand des ersten Fahrsteifens aufgemalt und durch eigene Schilder angekündigt. Solange Autofahrer drei im Abstand von jeweils 33 Meter hintereinander aufgemalte Halbkreise sehen, darf Tempo 130 km/h gefahren werden.
Erkennt man nur mehr zwei Halbkreise, muss die Geschwindigkeit auf 60 km/h gedrosselt werden. Wer nur mehr einen einzigen Punkt sieht, darf nicht schneller als 40 km/h fahren.
Auf keinen Fall sollte man sich von Wahnsinnigen beirren lassen, die mit hohem Tempo überholen.Es ist gefährlich, sich "an die Rückleuchten zu hängen", denn wenn der Raser gegen ein Hindernis (oder sogar in eine Unfallstelle) kracht, bleibt keine Möglichkeit zur Reaktion.
ARBÖ-Fahrtipps bei Nebel:








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