Samsung bringt mit dem SGH-X600 Licht ins Dunkel. Das koreanische Leichtgewicht (79g) hat neben einer drehbaren Kamera eine Blitz-Funktion, die sich als leuchtstarkes Kamera-Licht erweist. Was das Handy sonst noch kann - Krone.at hat es getestet.
Auf den ersten Blick ist das Gerät kaumvom viel günstigeren SGH-X100 zu unterscheiden, doch im Ecklinks oben kann man eine Kamera-Linse aus dem Gehäuse drehen.Damit ist erstens die Linse geschützt, außerdem könnensowohl Selbstportraits als auch Schnappschüsse fotografiertwerden. Mit der 0-Taste kann die Foto-Leuchte eingeschaltet werden,die zumindest auf kurze Distanz Licht ins Dunkle bringt - fürunter der Bettdecke gerade ausreichend. Noch ein Unterschied:Eine Antenne ragt aus dem Gehäuse - subjektiv konnten wiraber nicht feststellen, dass die Antenne bessere Empfangs- oderÜbertragungs-Qualität liefert.
Von den Funktionen und der Menü-Führungerinnert das Gerät stark an das Clamshell-Handy SGH-E700aus dem eigenen Haus. Das 65000-Farben Display ist etwas kleinerals beim Klapp-Handy und hat volle Farben und guten Kontrast.Das Menü ist übersichtlich gestaltet - abgesehen davon,dass sich die beiden mitgelieferten Spiele unter dem Eintrag "JAVAWorld" verstecken. In Sachen MMS ist das Handy gut bestückt,Nachrichten mit Fotos und Sound können ziemlich leicht erstelltund zu einem anderen Handy verschickt werden. Die Infrarot-Übertragungder Fotos zu einem Notebook geht nur, wenn man die entsprechendeSoftware aus dem Internet herunter lädt. Um ein Foto zu knipsen,muss man drei Tasten drücken.
Ärgerlich bei der Bedienung ist, dass dieMittlere Taste im Navigations-Block den WAP-Browser öffnet,statt als Bestätigungs-Taste zu dienen. Das Handy ist gutverarbeitet und die Tasten lassen sich angenehm drücken.Der Lautsprecher auf der Rückseite ist zum Freisprechen leidernicht wirklich zu gebrauchen. Es gibt umfangreiche Organizer-Funktionen,aber keinen POP3-E-Mail-Client um Unterwegs Mails abzurufen oderzu schreiben. Mangels Bluetooth eignet sich das X600 auch nurbedingt als Business-Handy, da weder drahtlose Freisprecheinrichtungennoch GPRS-Verbindung zum Notebook möglich sind. Die Akku-Laufzeitist erfreulich lange und der Speicher von 9MB wirklich großzügigbemessen.
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