Jaja, sie wollen alle nur das Beste – die Politiker, die ORF-Stiftungsräte, die Führungskräfte des öffentlich-rechtlichen Senders ...
Das Beste für den ORF? Das darf man sich mehr denn je fragen. Denn mindestens bei einer Handvoll Führungskräften, ausgerechnet solchen an der Spitze der hohen Gehaltspyramide, darf man an ihrer Lauterkeit zweifeln und unterstellen, dass es ihnen zuerst um Geld geht. Geld, das von den Haushaltsgebührenzahlern kommt.
Bei den Stiftungsräten, vornehmlich jenen in führender Funktion, darf an der Integrität erst recht gezweifelt werden. Allem Anschein nach geht es den von der SPÖ und der ÖVP nominierten Stiftungsrats-Chefs vor allem um ihre eigenen prosperierenden Geschäfte, bei denen ihnen ihre Stiftungsrats-Funktion ganz und gar nicht schadet. Dafür schaden sie dem ORF so massiv, dass nun sogar der Redakteursrat des Senders ihre Abberufung fordert.
Und was tut die Politik? Sie will wohl weiterhin mit ihren Vasallen direkten Einfluss auf „ihren“ Staatsfunk nehmen, den wir Gebührenzahler finanzieren müssen. Die so sehr ins Gerede gekommenen Stiftungsräte, deren ORF-schädigendes Verhalten nicht einmal untersucht wird, bestimmen in den nächsten Monaten die neue ORF-Führung.
Man muss befürchten: Sie werden in unheiliger Allianz mit der Politik zu den Totengräbern des ORF.
Einen schönen Sonntag mit Ihrer „Krone“!
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