Sa, 21. Juli 2018

Mutter klagt Betreiber

16.01.2018 09:53

16-Jährige verprasste 83.000 Euro für In-App-Käufe

Exakt 657.000 Yuan, umgerechnet rund 83.387 Euro, hat eine 16-jährige Chinesin für In-App-Käufe verprasst. Die Mutter klagt daher nun gegen den Betreiber der Anwendung. Doch die Chancen, dass sie das Geld zurückerstattet bekommt, stehen schlecht.

Wie die chinesische Website ChinaDaily unter Berufung auf Angaben der Mutter berichtet, hatte sich die introvertierte Tochter schwergetan, während eines Schulaufenthalts in Kanada Anschluss zu finden. Trost spendete ihr offenbar die in China populäre Streaming-App Inke, über die – vorwiegend männliche – gutaussehende junge Menschen von ihrem Alltag erzählen.

Wer die Video-Streamer in ihrer Arbeit unterstützen möchte, kann dies mittels virtueller Geldgeschenke tun, welche über In-App-Käufe abgewickelt werden. Über mehrere Monate hinweg flossen so über 83.000 Euro an die App des Betreibers Beijing MeeLive Network Technology. Für die In-App-Käufe ging neben dem Schulgeld vor allem das Geld der Mutter drauf, der die Tochter dafür Ausweis und Kontonummer gestohlen hatte.

Genau das könnte der Mutter in dem Berufungsprozess – eine erste Klage wurde vergangenen September abgewiesen - gegen den App-Betreiber in Peking nun zum Verhängnis werden. Denn sämtliche In-App-Käufe wurden in ihrem Namen getätigt. Erschwerend hinzukommt, dass die Klage zwar in China eingereicht wurde, ein Großteil der Transaktionen aber aus dem Ausland abgewickelt wurden.

 krone.at
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