Durch das Gesetz werde die Objektivierung "ausgeschaltet", wenn von landesnahen Unternehmen Personen in den Landesdienst überstellt werden sollen, so ÖVP-Klubobmann Rudolf Strommer. Die Novelle bedeute nach Ansicht des Klubobmannes einen Rückfall in eine "alte Manier", "wie das unter (Theodor, Anm.) Kerys (SPÖ) Zeiten war".
Die SPÖ erwartet sich hingegen durch die neue Regelung mehr Mobilität und Kosteneinsparungen.
Lehrer-Arbeitszeit: SPÖ fordert Kompromisse
Beim Thema Lehrer-Arbeitszeit nahm die SPÖ Finanzminister Josef Pröll (ÖVP) in die Pflicht. Neben der Erhöhung des Bildungsbudgets müsse es Gespräche und Kompromisse geben, um die Reformen weiterzuführen, so Bildungssprecherin Doris Prohaska. Dass man Bildungskosten auf die Lehrer abwälze, sei nicht zu unterstützen, erklärte der grüne Bildungssprecher Vlasich. FPÖ-LAbg. Ilse Benkö verlangte eine Einstellung des gesamten Modellversuchs Neue Mittelschule. Erst Ende April seien die Budgetdaten am Tisch, erklärte Christian Sagartz (ÖVP), der der SPÖ riet, Einsparungen beim Landesschulrat vorzunehmen
Heftige Diskussionen über Fachhochschul-Studiengänge
Zu heftigen Diskussionen kam es rund um einen dringlichen ÖVP-Antrag zur Zukunft der Fachhochschul-Studiengänge. Die ÖVP übte Kritik am Status quo und forderte erneut die Umwandlung in eine "echte Fachhochschule". Die SPÖ wies dies zurück und warf der Volkspartei vor, die Studiengänge schlecht zu reden.
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