Der sportliche Super-GAU ist für den VfL Wolfsburg seit Montagabend Realität und hat auch für ÖFB-Legionär Patrick Wimmer Folgen. Der an sich – VW sei Dank – finanzstarke Klub steht vor einem Umbruch. Der Etat soll drastisch gesenkt werden – der Kader steht vor großen Veränderungen.
VW selbst hat schon vor dem Relegations-Duell gegen Paderborn angekündigt, dass man beim VfL Wolfsburg nach Ende der Saison alles gründlich hinterfragen und überprüfen werde. Dass man den sportlichen Super-GAU erlebt und den bitteren Gang in die zweite Liga antreten muss, hat man damals noch nicht wirklich glauben können.
Nach dem Relegations-Drama gegen Paderborn am Montagabend (1:2 nach Verlängerung) ist der Abstieg nun Realität. Der Etat soll deshalb um mehrere Millionen Euro gesenkt werden. Wenngleich für die Mission Wiederaufstieg nach wie vor genügend finanzielle Mittel bereitstehen, wird ein großer Umbruch erfolgen.
Wimmer und Eriksen vor Abschied
Alle Spieler im Kader haben einen Vertrag, der auch für die zweite Liga Gültigkeit besitzt. Auch ÖFB-Legionär Wimmer, der in den Playoff-Duellen verletzt zuschauen musste. So sehr er sich zuletzt auch in Zweckoptimismus übte – die neue sportliche Realität holt nun auch ihn ein.
Die Spieler müssen auf 35 Prozent ihres Gehalts verzichten. Wimmer ist für die „Wölfe“ in der zweiten Liga kaum zu halten. Der ÖFB-Kicker wird sich, wie die „Bild“ berichtet, im Sommer genauso nach einer neuen Herausforderung umschauen wie Topstar Christian Eriksen.
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