Neuer ETA-Terror
Spektakulärer Bombenanschlag im Baskenland
Eine Stunde vor der Detonation hatte es einen Warnanruf der ETA gegeben, wie das baskische Innenministerium mitteilte. Die Polizei hatte das Gebäude daraufhin geräumt und die Gegend abgesperrt. Auch ein nahe gelegener Busbahnhof wurde evakuiert. Der für den Anschlag benutzte Lieferwagen war kurz zuvor von den Terroristen gestohlen worden. Den Besitzer ließen sie an einen Baum gefesselt in einem Wald zurück. Das Handy des Mannes benutzten sie wohl auch für ihre telefonische Warnung. Er wurde später von der Polizei gefunden.
Neue Terrorwelle ab Anfang Dezember
Erst Anfang Dezember hatte die ETA einen baskischen Unternehmer erschossen. Mit dem Mordanschlag hatte die Organisation auf die Festnahme ihres mutmaßlichen Anführers Mikel Garikoitz Aspiazu alias "Txeroki" reagiert, der zwei Wochen zuvor in Frankreich festgenommen worden war. Am 8. Dezember hatte die französische Polizei auch dessen Nachfolger, Aitzol Iriondo, gefasst.
Die ETA kämpft seit Ende der 60er Jahre mit Gewalt für ein unabhängiges Baskenland im Norden Spaniens und im Südwesten Frankreichs. Mehr als 825 Menschen wurden seitdem getötet. Im Dezember 2006 hatte die ETA nach dem Scheitern von Friedensgesprächen mit der spanischen Regierung eine zuvor erklärte Waffenruhe aufgekündigt.Seitdem gab es mehr als 20 Anschläge mit insgesamt sechs Toten. Am 30. Dezember 2006 wurde vor dem Madrider Flughafen Madrid-Barajas ebenfalls eine Autobombe gezündet, dabei kamen zwei junge Ecuadorianer ums Leben.







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