Di, 14. August 2018

Verhütung 2008

25.09.2008 17:04

Was kommt nach der Pille?

Luftanhalten, stark Husten, Luftsprünge machen - die Familienplanung selbst in die Hand zu nehmen und ungeplante zu Schwangerschaften verhindern, versuchten Frauen bereits weit vor Christi Geburt (mehr dazu im Kasten unten). Inzwischen gehört die Antibabypille neben dem Kondom zu den beliebtesten Verhütungsmitteln, an neuen Methoden, auch für den Mann, wird gearbeitet. Leider kommt es aber immer noch zu Fehlern bei der Verhütung und es gibt - auch in Österreich - eine Kluft zwischen Theorie und Praxis.

Verhütung ist immer noch Frauensache. Forschungen an neuen Methoden sollen endlich auch etwas für Männer bringen. Erfolgversprechend könnte ein Implantat für Männer sein. Allerdings müsse man noch mindestens sieben Jahre darauf warten, sagte Regine Sitruk-Ware vom Population Council in London anlässlich des Weltverhütungstages  vor Journalisten.

Implantat im Oberarm
Außer Kondomen oder Sterilisation gibt es für Männer kaum adäquate Verhütungsmittel. Laut einer aktuellen europäischen Studie sind aber knapp 83 Prozent der europäischen Männer gewillt, ein neues Verhütungsmittel zu probieren.

Eine Methode der Zukunft könnte ein Implantat für den Oberarm, so wie es Frauen schon seit Jahren nutzen, geben. "Es ist aber alles nicht so einfach", meinte Sitruk-Ware. Die Methoden für Männer sind nicht erprobt, es brauche Langzeitstudien dafür. Bis es tatsächlich am Markt erhältlich sein wird, könne es noch mindestens sieben Jahre dauern.

Vaginalgels „on demand“
Auch für Frauen soll es bald neue Methoden geben. Bewährtes wie der Vaginalring werde derzeit für einen längeren Gebrauch - etwa für drei oder zwölf Monate - getestet.

Neu sind Transdermalsprays, die man auf den Arm sprüht oder Vaginalgels für den Gebrauch auf Abfrage vor oder nach dem Geschlechtsverkehr mit spermienabtötender Wirkung.

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