03.09.2003 16:46 |

Touristen-Ranking

Die beliebtesten und unbeliebtesten Touris

Mit den Touristen ist das so eine Sache: Die Industrie braucht sie, die Gastwirte freuen sich über ihr zahlreiches Erscheinen, doch die meisten Einheimischen stehen den Fotoapparat schwingenden Besuchern eher skeptisch gegenüber.
Warum? Ganz einfach: So mancher Urlauber vergisstin seiner Ferienlaune die guten Manieren. Da wird getrunken biszum Umfallen oder unentwegt über Essen oder Hotelzimmer genörgelt- und natürlich reservieren ausgebreitete Handtücherschon morgens um vier die besten Plätze am Pool.
 
Eine Studie ging dem Phänomen des unbeliebtenUrlaubers nun auf den Grund und förderte Erstaunliches zutage.So schrecklich wie ihr Ruf sind die meisten Touristen nämlichgar nicht.
 
Die Amerikaner, von denen man immerdachte, sie schlügen als Ausgleich zu ihrer prüden Heimatim offenherzigen Europa gern über die Strenge, gelten weltweitals die höflichsten Urlauber, haben sie doch bei jeder Verabschiedungihr "Have a nice day!" auf den Lippen. Die Italiener,als laut und aufbrausend verschrien, überzeugen mit kulinarischerAbenteuerlust und selbst die Deutschen, die dafürbekannt sind, am mallorkinischen Ballermann Chaos zu stiften,bekommen neben einer harten Rüge, nämlich der, nochgeiziger als die Schotten zu sein, ein Lob: Sie geben sich Mühe,die Sprache ihres Urlaubslandes zu erlernen.
 
Österreichische Touristenverhalten sich im Ausland übrigens zur vollsten Zufriedenheitihrer Gastgeber: Weder sparen sie am Trinkgeld, noch lassen siedas gute Benehmen schleifen.
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