Viren, Spyware und Spam - wird eine Website von der Computersicherheitsfirma McAfee mit diesen Gefahren in Verbindung gebracht, erscheint direkt beim Suchresultat ein rotes Warndreieck mit Rufzeichen samt Erklärung der Gefährdung.
Websites, die ohne Wissen von Internetnutzern Schadprogramme (zum Ausspionieren von persönlichen Daten oder der Fernsteuerung des PCs durch Kriminelle) auf dem Computer installieren, werden von Yahoo bei den Suchresultaten ab sofort gar nicht mehr angezeigt. Das Feature, das ebenfalls von McAfee entwickelt wurde, soll die schlimmsten Web-Angreifer ausschließen, nimmt dem User allerdings naturgemäß die Entscheidungsfreiheit.
"Wenn ein User Suchresultate erhält, hat er keine Anhaltspunkte, welche die guten und welche die bösen sind", erklärte Tim Dowling, Vizepräsident von der Web-Security-Abteilung McAfees zur Kooperation mit Yahoo. Wie die finanzielle Seite der Zusammenarbeit aussieht, darüber hüllen sich die beiden Firmen in Schweigen. McAfee hat lediglich bekannt gegeben, dass auch die Firma von der Kooperation profitiere - schließlich könnten die Daten dazu benützt werden, Sicherheitslücken auszuforschen und dieses Wissen in McAfee-Produkte integrieren, so Dowling.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.