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Windows-Bootzeit mit kostenlosem Tool verkürzen

11.06.2010, 16:05
Windows-Bootzeit mit kostenlosem Tool verkürzen (Bild: © 2010 Photos.com, a division of Getty Images)
Foto: © 2010 Photos.com, a division of Getty Images
Sobald der PC nicht mehr ganz neu oder ist oder schon lange nicht mehr neu aufgesetzt wurde, verlängert sich die Bootzeit fast unweigerlich. Schuld daran sind unzählige Programme, die sich - meist ohne zu fragen - in den Autostart- Ordner des Betriebssystems eintragen. Weil sie dann bei jedem Start ausgeführt werden, dauert es oft ewig, bis der PC heraufgefahren ist. Zahlreiche Tools versprechen Abhilfe für dieses Problem, allerdings sind die meisten zu kompliziert für den Durchschnittsuser. Ganz anders die kostenlose Software "Soluto".

Das englischsprachige Programm wartet nämlich mit einer übersichtlichen grafischen Oberfläche auf und erklärt zudem, welchem Zweck die verschiedenen Programme dienen. Nach dem Download muss die selbsternannte "Anti- Frustrations- Software" zuerst installiert werden. Danach überprüft sie beim nächsten Neustart automatisch den Boot- Prozess.

Im Anschluss zeigt das Tool die direkt beim Start gestarteten Anwendungen in drei Kategorien auf drei Leisten mit unterschiedlicher Farbe auf. Gruppe eins zeigt jene Software, auf die beim Hochfahren gerne verzichtet werden kann. In Gruppe zwei findet der User die Programme, die "Soluto" nicht eindeutig zuordnen kann, wodurch es auch keine klare Empfehlung gibt. Zu guter Letzt zeigt das Tool noch alle für das System dringend notwendigen Anwendungen an.

Einfaches Deaktivieren von unnötigen Tools

Der Nutzer erfährt dabei auch, wie viel Zeit die einzelnen Programme während des Bootens benötigen. Die mit grüner Farbe markierten Anwendungen kann der Nutzer im Anschluss bedenkenlos deaktivieren und sie so überhaupt vom Start beim Hochfahren des Rechners abhalten. Will er diese nicht vollständig deaktivieren, so kann er sie auch verzögert starten lassen. Die Anwendungen werden erst dann aktiviert, wenn der PC gerade nichts oder wenig zu tun hat, weshalb sie sich auch nicht mehr auf die Bootzeit auswirken.

Ebenso kann er mit den orange hinterlegten Programmen verfahren. Allerdings sollte er dann wissen, um was es sich dabei handelt, da die Software offensichtlich noch nicht in der immer weiter wachsenden Datenbank von "Soluto" auftaucht.

Doch auch wenn der Nutzer ein Programm versehentlich deaktiviert, ist das kein Problem. Jede Änderung lässt sich bequem wieder rückgängig machen. Auf Wunsch lassen sich sogar alle Änderungen auf einmal wieder zurücknehmen.

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