Der "ProcessExplorer" etwa richtet sich an Nutzer, denen der windows'sche TaskManager zu wenig Auskunft bietet. Im Gegensatz zum bereits vorinstallierten "Aufgabenverwalter" listet der "ProcessExplorer" detailliert auf, welches Programm zu welchem Prozess gehört, wie es um die Systemleistung bestellt ist, auf welche Daten aktuell zugegriffen wird oder wo beispielsweise die gerade ausgeführte .EXE- Datei auf der Festplatte schlummert.
Einen besseren Überblick verschafft Nutzern auch das kostenlose "AutoRuns", welches alle beim Hochfahren des Rechners automatisch startenden Programme auflistet – ganz gleich, wie versteckt der entsprechende Autostart- Eintrag auch sein mag. Damit lästige Störenfriede, die den Systemstart verlangsamen, auch eindeutig identifiziert und gelöscht werden können, gibt es zu jedem Eintrag auch einen vollständigen Dateipfad.
"Desktops" wiederum zielt auf Nutzer ab, die gerne mehrere Programme zeitgleich am Laufen haben, der dadurch schnell unübersichtlich werdenden Taskleiste jedoch nichts abgewinnen können. Das kleine Tool räumt auf, indem es sämtliche Anwendungen auf bis zu vier virtuelle Desktops verteilt - etwa einen für Office- und einen für Multimedia- Anwendungen. Per Hotkey oder über das Desktop- Symbol in der Taskleiste kann zwischen den verschiedenen Arbeitsoberflächen gewechselt werden.
Nicht minder praktisch ist das Tool "BGInfo" ("Background Info"), welches auf dem Desktop Hintergrund- Informationen zum aktuellen Benutzer- Konto und dem verwendeten PC liefert – darunter beispielsweise die aktuelle IP- Adresse oder der noch frei verfügbare Speicherplatz. Bis zu 24 Informationen werden standardmäßig angezeigt, was nicht benötigt wird, lässt sich wegklicken.
Wer hingegen wissen möchte, wie spät es gerade in Australien ist, wenn bei uns die Sonne aufgeht, der sollte einen Blick auf Microsofts "Time Zone" werfen. Das Mini- Tool nistet sich nach der Installation im Systemtray am unteren rechten Bildschirmrand ein und bietet per Mausklick auf einen Blick die Ortszeiten für bis zu fünf selbst gewählte Städte an.
Der "Rechner Plus" ist schließlich eine überarbeitete Version des standardmäßig Windows beiwohnenden Taschenrechners. Zusätzlich zu den wichtigsten mathematischen Funktionen beherrscht der aufgebohrte Rechner auch die Umrechnung von Längen, Flächen, Gewichten, Volumen sowie Geschwindigkeiten und sogar Währungen.