MySpace ist ein Online-Netzwerk mit 110 Millionen Mitgliedern. Sie können dort eigene Seiten gestalten und miteinander kommunizieren. Zuletzt positionierte sich MySpace verstärkt auch als Anbieter von Inhalten und kündigte unter anderem einen baldigen Einstieg in den Musik-Vertrieb an. In den USA bietet die Plattform derzeit zwei Videoserien online an, weitere sind in Planung. Auch im Ausland gibt es einige Formate.
Videos fürs Internet sind in der Regel deutlich kürzer und weniger aufwendig hergestellt als klassische TV-Sendungen - selbst wenn es sich um Produktionen mit professionellem Anspruch handelt. Der Transfer eines solchen Medienformates ins Fernsehen ist bislang noch nicht gelungen. In Februar erzielte die MySpace-Serie "Quarterlife" bei der Erstausstrahlung im amerikanischen TV-Sender NBC so niedrige Quoten, dass sie nach der ersten Folge abgesetzt wurde.
Die Produktionsfirma Shine sieht das Internet allerdings auch als Chance, den möglichen Erfolg neuer Formate ohne großen Aufwand beim Publikum zu testen. "Es gibt viele Sitcoms, die sich aus einem einzigen Sketch in einer Sendung entwickelt haben", sagte Alex Mahon, Präsident des Shine-Konzerns.
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