Nach einem folgenschweren Unfall am Dienstagvormittag in Wien-Mariahilf ist ein 21-Jähriger am Mittwoch im Spital seinen schweren Verletzungen erlegen. Der Arbeiter war vom Dach eines Wohnhauses 25 Meter in die Tiefe gestürzt. Nun sind Ermittlungen rund um den Unfallhergang im Gange.
Wie die Polizei berichtet, habe der 21-jährige Arbeiter auf dem Dach des Wohnhauses gerade einen Blitzableiter installiert, als er aus noch unbekannten Gründen gegen 9 Uhr in die Tiefe stürzte. Zeugen reagierten umgehend und verständigten die Einsatzkräfte über den Notruf.
Der junge Mann erlitt bei dem Sturz äußerst schwere Verletzungen – noch an Ort und Stelle mussten Reanimationsmaßnahmen eingeleitet werden. Vorerst konnte er erfolgreich zurück ins Leben geholt und per Rettungshubschrauber in ein Spital gebracht werden. Die Ärzte kämpften um sein Leben, doch am Mittwochvormittag die traurige Gewissheit: Der Mann erlag seinen Verletzungen.
Arbeitsinspektorat informiert
Nun sind Ermittlungen rund um den Unfallhergang im Gange. Auch das Arbeitsinspektorat wurde über den Vorfall in Kenntnis gesetzt.
Jeder zehnte Arbeitsunfall passiert auf Baustellen
Die Tragödie reiht sich in eine alarmierende Unfall-Statistik: Laut AUVA wurden 2025 in ganz Österreich 14.370 Arbeitsunfälle an Baustellen registriert. Mit 53,3 Unfällen pro 1000 Beschäftigten weist der Bau zudem die höchste Unfallrate aller großen Wirtschaftsbranchen auf. Besonders gefährlich sind dabei Arbeiten in großer Höhe.
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