18.01.2008 16:13 |

Fast wie im Kino

Screensaver selbst gemacht

Tagein, tagaus von frühmorgens bis abends im Büro zu sitzen, kann ganz schön ermüdend und langweilig sein. Wenigstens in den kurzen Pausen sollte man sich daher etwas Entspannung gönnen. Wie? Beispielsweise mit einem selbst gemachten Bildschirmschoner, der noch einmal die schönsten Impressionen des Urlaubs vor Augen führt. krone.at verrät, wie man sich im Handumdrehen einen persönlichen Screensaver bastelt, der - ganz nebenbei gesagt - natürlich auch den PC zu Hause verschönert.

Einen ganz persönlichen Bildschirmschoner zu basteln ist nicht schwer. Besonders komfortabel und schnell geht es mit dem rund 2,2 Megabyte großen Gratis-Tool "JoJoSaver", welches sich nach dem Download automatisch in den Bildschirmschonereinstellungen der Systemsteuerung einnistet, wo - ganz nach eigenem Geschmack - jederzeit weitere Änderungen an dem Bildschirmschoner vorgenommen werden können.

Dann bedarf es eigentlich nur noch einer Reihe Fotos, die entweder einzeln oder gleich als ganzer Ordner über den Befehl "Hinzufügen" geladen werden. Um welches Format es sich dabei handelt, ist (fast) egal, unterstützt das Gratis-Tool doch neben JPG-, BMP- oder GIF-Dateien auch das TIF-, PNG- und PCX-Format.

Anschließend kann man sich nach Lust und Laune kreativ austoben und beispielsweise festlegen, wie lange das jeweilige Bild eingeblendet werden soll, und in welcher Reihenfolge die Schnappschüsse angezeigt werden (zufällig sowie nach Name oder Datum sortiert). Sogar Texte lassen sich über "Textstempel einfügen" den Bildern hinzufügen und auf der Aufnahme mit unterschiedlichen Schriftarten positionieren.

Der Clou aber ist, dass der "JoJoSaver" von allen Aufnahmen auch nur jene anzeigen kann, die einer vorgegebenen Farbe entsprechen. Statt grauer Ansichten bekommt man so nur Bilder vom strahlend blauen Meer serviert. Einfach "Farbe" anklicken und den gewünschten Farbton auswählen. Alternativ sucht die Software über den Befehl "zum Bild passende Farbe" auch automatisch nach Bildern sich ähnelnden Farbtons.

Zu guter Letzt stellt sich nur noch die Frage, wie der Wechsel zwischen den einzelnen Bildern über die Bühne gehen soll. Das Tool bietet über 50 Überblendeffekte, die den Bildschirmschoner garantiert spannender machen als jeden von Onkel Heinzis Dia-Abenden. Wem ein einzelner Effekt für das Ein- und Rausschieben des Bildes zu wenig ist, der kann auch sämtliche Effekte zufällig oder aufeinander folgend abspielen.

Abschließend nur noch ein Klick auf "Ok" und schon ist der eigene Bildschirmschoner fertig. Wer nun auf den Geschmack gekommen ist: Den Link zum Download des deutschsprachigen Gratis-Tools gibt es in der Infobox. Der "JoJoSaver" läuft unter Windows ME, NT, 2000, XP und Vista.

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