Die 80 Zentimeter hohe rot-weiße Maschine wird drahtlos von einem Notebook aus gesteuert. Die Techniker des Hitachi-Forschungszentrums in Hitachinaka hatten aber nicht bedacht, dass der drahtlose Internet-Verkehr zur Zeit der Präsentation einen Höhepunkt erreicht. Es kam zu einer Frequenzüberlastung und die Steuerbefehle an EMIEW 2 verfehlten ihr Ziel.
Der Roboter stürzte Hals über Kopf auf einen nahe stehenden Tisch und ward von da an nicht mehr "ansprechbar". Ein Hitachi-Mitarbeiter musste eingreifen und Unfallhilfe leisten. Eine Stunde später dann die Entwarnung: EMIEV 2 lebt. Nach der Zwangspause konnte der Roboter die Übung sogar fehlerfrei wiederholen.
EMIEW 2 wurde entwickelt, um Boten bei ihren Besorgungsgängen zu den richtigen Büros zu führen. Bislang werden Roboter meist als Industriemaschinen, gelegentlich auch zu Unterhaltungszwecken entwickelt. Hitachi hat jetzt einen neuen Anlauf gestartet, um Roboter als Assistenten im Alltagsleben einzusetzen. Dazu wurde EMIEW 2 auch eine Spracherkennung spendiert, die es der Maschine ermöglicht, einfache Befehle auf Japanisch anzunehmen.










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