Herrlich, Urlaubszeit! Wir haben uns mit unserem Urlaubsland vertraut gemacht (jedenfalls wissen wir, wie das Hotel aussieht), wir haben ein paar Brocken der Sprache gelernt (jedenfalls können wir dem Kellner mitteilen, dass er uns doch bitte ein Achterl bringen möchte), für alle Eventualitäten sind wir gerüstet – doch eines wissen wir wieder mal nicht: Wieviel Trinkgeld ist üblich, da wo wir hinfahren?
Da kann man nämlich ganz schön auflaufen.Es gibt Länder, da ist es sogar peinlich, überhauptTrinkgeld zu geben. Anderswo wird man sehr schräg angeschaut,wenn man sich alles bis auf dem letzten Cent herausgeben lässt.Nur wo ist was üblich und wenn, dann wie viel?
Raus aus der Trinkgeldfalle! Dieses Touristen-Fettnäpfchen lässt sichmit unserer Übersicht wunderbar umgehen. Grundsätzlichgilt natürlich, wenn der Service mies ist, das Essen einungenießbarer Fraß, der Wein zu warm, der Kaffee kaltist, dann braucht sich lein Kellner wundern, wenn du beim ThemaTrinkgeld knickrig bist. Ansonsten solltest du im landesüblichenRahmen etwas auf den Rechnungsbetrag aufschlagen. Viele Bedienstetesind tatsächlich darauf angewiesen, weil der Grundlohn daraufausgerichtet ist, dass noch etwas dazu kommt. Wenn du mit derfremden Währung (oder mit dem Euro ;-)) nicht zurecht kommst,nimm ruhig einen Taschenrechner zu Hilfe. Vielleicht ist sogarin deinem Handy einer integriert.
Dem Hotelpagen solltest du für jeden Koffer,den er getragen hat, 50 Cent geben. Bei Zimmermädchen kannstdu ca. drei Euro pro Woche rechnen - es sei denn, es war nichtsauber genug. In Europa lässt sich sagen: Je weiter du inden Norden reist, desto niedriger werden die üblichen Trinkgelder.
Anders in den USA: Hier lebt das Service-Personalzum großen Teil von den Trinkgeldern, "Tips" genannt. Deshalbist der Aufschlag von 15 bis 20 Prozent unumgänglich, inNew York sogar bis zu 25 Prozent. Die US-amerikanischen Trinkgeldregelngelten ebenfalls für Kanada und Mexico. Zurückhaltungist teilweise in Asien angesagt, wer zu viel gibt, beleidigt denKellner. In Japan sind kleine Geschenke eher angebracht als großeScheine.
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