Fr, 19. Oktober 2018

Trotz kräftigem Plus

31.10.2017 08:35

Apple in China gegen Huawei chancenlos

Apple hat die mehr als einjährige Talfahrt im wichtigen Markt China gestoppt: Nach Berechnungen des Marktforschungsunternehmens Canalys legten die iPhone-Verkäufe im dritten Quartal im Jahresvergleich um 40 Prozent auf elf Millionen Geräte zu. Neben dem Start des iPhone 8 im September könnten auch Preissenkungen bei vorherigen Modellen zu dem deutlichen Plus beigetragen haben, erklärte Canalys-Analyst Mo Jia am Montag.

Für das teurere iPhone X, das Ende der Woche auf den Markt kommt, gebe es zwar Interesse in China - aber der hohe Preis und die erwarteten Lieferengpässe dürften die Verkaufszahlen in den nächsten Wochen überschaubar halten, prognostiziert Canalys.

Huawei dominiert chinesischen Markt
Der chinesische Smartphone-Markt - der größte der Welt - wird unterdessen von einheimischen Firmen beherrscht. Dabei liefern sich die Anbieter Huawei, Oppo und Vivo ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit Marktanteilen von jeweils 19, 18 und 17 Prozent. Der auch international stark wachsende Netzwerkausrüster Huawei übernahm die Spitzenposition mit 22 Millionen verkauften Smartphones - ein Plus von 23 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal. Oppo setzte laut Canalys 21 Millionen Smartphones ab, Vivo über 20 Millionen.

Auf Platz vier liegt Xiaomi mit rund 15 Millionen verkauften Smartphones und Apple ist der einzige ausländische Anbieter in der Top-Fünf-Riege. Der iPhone-Konzern hatte zunächst erfolgreich auf die Strategie gesetzt, nicht bei den harten Preiskämpfen im chinesischen Markt mitzumachen, sondern zu warten, bis sich immer mehr Chinesen seine Geräte leisten können. Zuletzt schwächelten jedoch die iPhone-Verkäufe wegen des Erfolgs der technisch hochgerüsteten günstigeren Modelle einheimischer Hersteller mit Googles Android-System.

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