27.04.2017 15:00 |

Achtung, Fußpilz!

Die Gefahr lauert zwischen den Zehen

Nicht nur ein kosmetisches Problem, sondern medizinisch zu behandeln - Fußpilz! Denn hinter den Hautveränderungen steckt eine ansteckende Krankheit, die nicht von selbst heilt und auch auf die Nägel übergreifen kann. Dann wird man sie nur noch schwer los.

Vermehrt Sport, ein kleiner Wellness-Trip oder ein Besuch im Bad, die Hautpilze starten in ihre Hochsaison! Und zwar überall dort, wo Menschen barfuß gehen, die es sonst selten tun. Zu enge Schuhe, in denen man auch viel schwitzt, fördern die Infektion noch weiter. Chronisch Kranke, z.B. Diabetiker, leiden besonders oft darunter, aber auch jene, die sehr enge Zehenzwischenräume haben.

Die Fußmykose gilt als häufigste Pilzerkrankung der Haut und kommt in Europa bei etwa 20 bis 30 Prozent der Bevölkerung vor. Verursacht wird das Leiden durch Fadenpilze, die das Hornmaterial (Nägel, Haare) befallen und sich hauptsächlich zwischen den Zehen ansiedeln.

Brennen, Jucken, Rötung und eventuell Bläschen auf der betroffenen Hautstelle weisen auf den Fußpilz hin. Um die Infektion zurückzudrängen, müssen die Erreger direkt bekämpft werden. Eine wirksame antimykotische Behandlung hemmt das Wachstum und die Vermehrung der Pilze. Wirkt eine Eigentherapie nicht, sind große Hautflächen betroffen oder fangen die Areale an, sich stärker zu entzünden, etwa, wenn Eiter auftritt, unbedingt zum Arzt gehen!

Vorbeugungsmaßnahmen:

  • Die Füße immer gut pflegen, dann haben Keime weniger Chance. Das gilt vor allem auch für Zuckerkranke!
  • Gehwerkzeuge stets trocken halten. Nach dem Duschen gründlich abtrocknen, bei Neigung zu Pilzen eventuell sogar föhnen.
  • Wann immer es möglich ist,  Sandalen statt fester Schuhe anziehen. Auch Schuhe aus Leinen oder aus Funktionstextilien sorgen für eine gute Lüftung und verhindern, dass sich Feuchtigkeit staut. Wichtig ist weiters die richtige Passform.
  • Täglich Socken wechseln! Mit 60 Grad waschen. Produkte aus Baumwolle, Wolle oder Seide bevorzugen.
  • Sportschuhe mit speziellen Sprays desinfizieren!

Eva Greil-Schähs, Kronenzeitung

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