So soll Version 3.0 in der Lage sein, Webinhalte eigenständig nach ihrer Relevanz für Anwender aufzubereiten.
"Die meisten Webseiten bestehen aus mehreren Frames, deren Inhalte auf dem Handy vertikal nacheinander aufgelistet werden", erklärt Tor Odland, Communications Director bei Opera.
"Das Problem dabei ist aber, dass manche Frames wie die Menüführung oder weiterführende Links für Anwender nicht von primärem Interesse sind", so Odland weiter. Die neue Funktion "Content Folding" soll daher gewährleisten, dass der Browser intelligenterweise die maßgeblichen Inhalte, also die Text- und Artikelbeiträge auf einer Seite in der vertikalen Auflistung vorreiht.
Für bestehende Anwender der Vorgängerversion Opera Mini 2.0 ist gesorgt. Die Beta installiert sich als parallele Applikation und funktioniert komplett unabhängig und ohne Auswirkungen auf bestehende Bookmarks und Einstellungen der Vorgängerversion.
Opera erzielt mittlerweile über die Hälfte seiner Einnahmen über die Verbreitung seiner beiden mobilen Browser-Produkte Opera Mini und der PDA-Variante Opera Mobile. Das norwegische Unternehmen profitiert eigenen Angaben zufolge dabei von einem sehr vielfältigen Geschäftsmodell. Neben Einkünften aus der im Browser integrierten Suchfunktion gibt es eine Reihe von Lizenzabkommen mit Netzbetreibern und Geräteherstellern, die Opera Mini immer häufiger auf Geräten vorinstalliert unter ihre Kunden bringen. Darüber hinaus setzt Opera weiterhin auf die Verbreitung der mobilen Browserversionen über die eigene Homepage.
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