Ein lokales Maßnahmenprogramm soll der Kärntner Wirtschaft frischen Wind verschaffen. Mit dem "Plan 200K" soll es gelingen, die Zahl der Unternehmen auf 35.000 zu steigern und zusätzlich 15.000 Arbeitsplätze zu schaffen. Das zehn Seiten umfassende Papier wurde bereits Landeshauptmann Peter Kaiser übergeben.
"Die Bundesregierung ist in den vergangenen Wochen richtig ins Arbeiten gekommen. Diesen Schwung müssen wir nun auch in Kärnten mit einem regionalen Maßnahmenpaket ausnützen", meint Kärntens Wirtschaftskammerpräsident Jürgen Mandl. Der "Plan 200K" enthalte Maßnahmen, die von der Kärntner Landesregierung umgesetzt werden sollen. "Das umfasst ein Mehr der Wirtschaft in der Landesverfassung sowie das Vorantreiben der Deregulierung. Auch darf es beim Naturschutz keine weiteren Einschränkungen geben, die Verfahren müssen beschleunigt werden", erläutert Mandl. Dazu müssten in den Schulen Akzente in Richtung Unternehmensgründung gesetzt werden.
Ziel müsse es sein, dass in Kärnten 200.000 Arbeitsplätze in der Privatwirtschaft geschaffen werden. Mandl: "Das kann nur passieren, wenn die Zahl der Unternehmen vergrößert und Kärnten endlich zu einem unternehmerfreundlichen Bundesland wird."
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