Während man bei der alten Leica aber durch einen Sucher sein Motiv erspäht hätte, geht’s bei der NV10 nur mehr via LCD. Ein Display mit 2,5 Zoll Diagonale eröffnet den Blick durchs 3-fach-Zoom-Objektiv, das hier übrigens vom deutschen Hersteller Schneider-Kreuznach stammt.
Das bisher fast schon obligatorische Navigationskreuz für Menüs und dergleichen hat sich Samsung diesmal gespart. Die Knöpfchen wurden links und rechts vom Display aufgereiht und sollen die Bedienbarkeit der Kamera erleichtern.
Technisch hat die NV10 die gewohnten Standards zu bieten. Einen ISO-Breich von 100 bis 1000, Videoclips im MPEG-4-Format mit Ton und 30 Frames pro Sekunde, Automatikprogramme und die Manuell-Standards Zeit- und Blendenautomatik.
Im schwarz eloxierten Aluminiumgehäuse „baumelt“ der 1/1,8 Zoll große Bildsensor, soll heißen: Er ist flexibel aufgehängt und bietet somit eine mechanische Stütze gegen das Verwackeln. Im Softwarebereich hat Samsung einen weiteren Helfer eingebaut. Im so genannten ASR-Modus werden bei schlechten Lichtverhältnissen zwei Fotos zu einer Aufnahme verschmolzen. Erstere erfasst in kurzer Belichtungszeit die Schärfeinformationen, zweitere sammelt mit normaler Belichtungszeit die Farbinformationen. Kombiniert ergibt das dann laut Samsung ein scharfes Bild mit genügend Helligkeit und Farbsättigung.
Die NV10 arbeitet mit SD-Karten und hat außerdem noch 19 Megabyte internen Speicher. Laut Samsung hält der Akku 180 Aufnahmen lang. Die Kamera soll im September auf den Markt kommen. Preis hat Samsung noch keinen veröffentlicht. Die im Megapixelbereich und um ein paar wenige technische Details abgespeckte Version der NV10, die NV7 OPS soll aber um die 450 Euro kosten. Die NV 10 wird wohl ein wenig darüber liegen.
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