Gefahr zu groß

Museen in den USA verbieten den Selfie-Stick

Elektronik
12.02.2015 11:59
In den US-Städten New York und Washington gehen Museen gegen einen neuen Trend vor, der aus Asien kommt: den "Selfie-Stick". Die Stöcke mit Auslöser, an deren Ende das Smartphone befestigt wird, um beim Selfie-Knipsen einen möglichst großen Bildbereich zu erfassen, werden als Gefahr für Kunst und Besucher betrachtet und sind deshalb ab sofort tabu.

Wie das IT-Portal "Ubergizmo" berichtet, geht es bei dem Verbot um "alles, das herumschwingen könnte". Eine Sprecherin der National Gallery of Art in Washington: "Wir fordern die Leute auf, sie in der Garderobe zu lassen. Es geht um die Sicherheit der Kunst und jene der Besucher in der Menschenmenge."

Der Schritt der US-Museen kommt nicht unerwartet. Rucksäcke, Stative oder Schirme müssen Besucher schon länger in der Garderobe lassen, um keine Kunstwerke zu beschädigen oder andere Besucher zu verletzen. Das Verbot des Selfie-Sticks ist da nur konsequent.

Selfie-Sticks sind ausziehbare Teleskopstangen mit einer Smartphone-Halterung an einem Ende und einem - meist via Bluetooth mit dem Handy verbundenen - Auslöseknopf am Griff. Sie sind vor allem in Asien beliebt und ersetzen im Selfie-Zeitalter den freundlichen Passanten, der auf Anfrage ein Bild von Touristen knipst.

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