Die Niederlage der Republikaner bei der Kongresswahl in den USA war beispiellos – ebenso natürlich der Sieg der Demokraten in beiden Parlamentskammern, also dem Repräsentantenhaus und dem Senat. Besonders bemerkenswert daran ist, dass es teilweise extrem linken Kandidaten der Demokraten gelungen ist, sich gegen die Republikaner durchzusetzen. Sogar in besonders schwierigen Swing States mit traditionell sehr knappen Mehrheiten.
Entsprechend groß ist der Auftrieb, den die progressiven (und leider oft antisemitischen) Demokraten um ihre Frontfrau Alexandria Ocasio-Cortez (37) verspüren. So mancher sieht die Abgeordnete aus New York bereits auf dem Weg ins Weiße Haus.
Ich nicht.
Man darf nicht übersehen, dass moderate demokratische Kandidaten in diversen Bundesstaaten mit viel größeren Mehrheiten gegen ihre republikanischen Gegenspieler gewonnen haben als ihre radikalen Parteikollegen (das Wort Parteifreunde wäre in diesem Zusammenhang nicht passend).
Die große Mehrheit der Amerikaner und auch das demokratische Establishment in der politischen Mitte lehnt besonders linke Ideologie als „kommunistisch“ ab, setzt die Bezeichnung „Sozialist“ gleich mit „Kommunist“. Und sieht im „Kommunismus“ den Erzfeind des amerikanischen Traumes und der Freiheit.
Und man darf nicht vergessen: Die Wahl war keine Wahl FÜR jemanden, sondern GEGEN jemanden: GEGEN Trump!
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