Das hat US-Präsident Bill Clinton während seiner Zeit im Weißen Haus seine Leute einmal gefragt und dann hinzugefügt: „Das sind die Amerikaner, die gerade ihre Gehirne aus den Tiefkühltruhen holen.“
Nicht sehr schmeichelhaft für seine Landsleute. Aber die Amerikaner interessieren sich nun einmal nicht sehr für Politik – außer es geht um ihre Geldbörse. Und genau darum ging es bei dieser Wahl.
Es muss also ganz laut geknackt haben in den USA. Im ganzen Land. Denn Donald Trump hat es in den vergangenen beiden Jahren fertiggebracht, weite Teile der Bevölkerung gegen sich aufzubringen.
Die Arbeiter und die Latinos, die ihn gewählt hatten, weil er versprochen hatte, die Lebenshaltungskosten zu senken. Tatsächlich sind vor allem die Preise für Lebensmittel und Treibstoff enorm gestiegen. Auch wegen des Krieges im Iran, den Trump entgegen seinem Versprechen begonnen hat.
Die Dieselpreise treffen besonders auch die traditionell eigentlich republikanischen Landwirte und Rinderbauern mit ihren Traktoren und Trucks. Als Folge wurde Rindfleisch teurer – und damit die Burger, das amerikanische Grundnahrungsmittel. Um dem entgegenzuwirken, hob Trump die Zölle auf Billigrindfleisch aus Mexiko auf. Und verärgerte die Cowboys damit noch mehr.
Die Jugend wiederum sah sich durch die hohen Preise um ihre Zukunftshoffnungen betrogen.
Und so begann es ordentlich zu knacken!
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