2 Menschen gerettet
Hubschrauber stürzte vor Miami ins Meer – 1 Toter
Ein gecharterter Hubschrauber ist am Mittwoch vor der Küste von Key Biscayne bei Miami ins Meer gestürzt. Ein Mensch starb, zwei weitere Personen wurden in kritischem, aber stabilem Zustand ins Krankenhaus gebracht.
Die Unglücksursache des Charterhubschraubers ist noch nicht geklärt. Das Fluggerät des Typs Robinson R44 blieb nach dem Absturz kopfüber im Wasser nahe Miami liegen, nur die Landekufen waren noch sichtbar. „Unser tiefstes Mitgefühl gilt allen, die von diesem plötzlichen und verheerenden Ereignis betroffen sind“, sagte Petty Officer Adrian Guttierez, der im Such- und Rettungsteam der US-Küstenwache in Miami arbeitet.
Luftaufnahmen zeigen, dass die Kufen des Hubschraubers mit gelben Schwimmkörpern ausgestattet waren, die sich wie eine Rettungsweste aufblasen können, um ihn über Wasser zu halten, falls er im Wasser landet oder abstürzt.
Wiederbelebungsversuch bei Piloten scheiterte
Zwei verletzte Männer konnten von Beamten der US-Zoll- und Grenzschutzbehörde aus dem Wasser gezogen werden. Sie wurden zur medizinischen Versorgung in einen Hafen gebracht. Von dort wurden die beiden in ein örtliches Krankenhaus transportiert. Ein Bootsfahrer, der sich in der Nähe der Absturzstelle befand, versuchte, ein weiteres Opfer wiederzubeleben, als die Einsatzkräfte eintrafen. Der Mann wurde ebenfalls an Land gebracht, musste jedoch später für tot erklärt werden. Bei dem Todesopfer soll es sich um den Piloten handeln.
Der Hubschrauber gehört zu einem Unternehmen, das Luftbildaufnahmen anbietet. Es soll zuvor bei einem kommerziellen Einsatz Boote gefilmt haben. Es kreiste mehrmals in der Nähe der Brücke nach Key Biscayne, einer vorgelagerten Insel, bevor es nach Süden abdrehte und etwa sieben Minuten später abstürzte, wie CNN berichtete.
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