Kozo Tashima, Ehrenpräsident von Japans Fußballverband, will Amtsinhaber Gianni Infantino bei der Wahl im kommenden März für das Amt des FIFA-Präsidenten herausfordern.
„Es geht nicht darum, zu gewinnen oder zu verlieren, sondern der Welt die ehrliche, solide und integre Haltung zu vermitteln, die der japanische Fußball entwickelt hat“, erklärte der 68-Jährige der Zeitung Sports Nippon. „Ich habe mich zur Kandidatur entschlossen, um diese Botschaft in die Welt zu tragen.“
„Ich bin dankbar, dass ich diese Ankündigung mit der uneingeschränkten Unterstützung des japanischen Fußballverbands machen kann“, sagte Tashima. Infantino war nach einem letztlich gescheiterten Vorstoß zur Vermarktung der WM-Rechte durch externe Investoren im Sommer massiv unter Druck geraten. Auch sein Führungsstil wird von Teilen der Fußball-Welt scharf kritisiert. Dennoch stellt sich der 56-Jährige im März der Wiederwahl, die Frist für die Bewerbung anderer Kandidaten endet am 18. November.
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