Der neue Finanzchef des Rathauses steht fest. Marc Schimpel, der lange Zeit das Büro des ehemaligen Grünen-Vizekanzlers Werner Kogler leitete und danach den Vorsitz beim COFAG-Ausschuss für Corona-Hilfen hatte, wird Nachfolger von Christoph Wutte in der Finanzverwaltung des Rathauses.
Die Nachfolge der Leitung der Abteilung Finanzen ist nun fixiert. Gemäß des Stadtsenatsbeschlusses wird Marc Schimpel die Nachfolge von Christoph Wutte antreten. Im Rahmen eines Objektivierungsverfahrens erwies er sich als der bestgeeignetste Bewerber. Marc Schimpel, der lange Zeit das Büro des ehemaligen Grünen-Vizekanzlers Werner Kogler leitete und danach den Vorsitz beim COFAG-Ausschuss für Corona-Hilfen hatte, übersiedelt nun von Wien in die Landeshauptstadt Klagenfurt. Eigenlich wollte er zu einem Studium nach Paris, jetzt arbeitet er für das Rathaus.
Schimpel muss Kritiker überzeugen
FP-Stadträtin Sandra Wassermann, die sich das Hearing des zuständigen Ausschusses angehört hatte, stimmte gegen den 49-jährigen Steirer, alle anderen Parteien waren für Schimpel. Der Rechnungshof hat die COFAG einst wegen mangelnder Transparenz und sündteurer, ausgelagerter Beraterverträge (21 Millionen Euro) komplett zerpflückt. Auch in Klagenfurt muss Schimpel viele Kritiker erst überzeugen.
„Im Hearing-Ausschussverfahren war Schimpel jedoch der Beste, darum erhält er den Job“, sagt Stadtchef Christian Scheider. Der Vertrag ist für ein Jahr befristet, kann dann verlängert werden.
Neue Frauenreferentin bestellt
Geklärt ist auch die Nachbesetzung von Frauenreferentin Astrid Malle, die sehr erfolgreich das Büro für Frauen, Chancengleichheit und Generationen leitete.Malle wird nun durch Barbara Schreier-Schmid ersetzt. „Schreier-Schmid hat eine lange Erfahrung im Rathaus, macht ihre neue Aufgabe sicherlich gut“, sagt Scheider.
Die sanierungsbedürftige Volksschule 13 am Spitalberg könnte auf das Areal der Kabeg übersiedeln. Dies allerdings erst, wenn das aktuelle Dermatologiegebäude nicht mehr benötigt wird, was aus derzeitiger Sicht im Jahr 2033 passieren soll.
Auch die Pischeldorfer Straße wird saniert. Die Gesamtkosten belaufen sich auf drei Millionen Euro. „Die vierspurige Fahrbahn wird auch danach bleiben“, beruhigt Referentin Sandra Wassermann (FP). Die Villacher Straße dagegen wird bei der Ein- und Ausfahrt von zwei auf eine Fahrspur verkleinert.
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