Immer mehr Betroffene

Wenn das Heizen im Winter zur Kostenfrage wird

Kärnten
04.11.2026 09:00

Hohe Energiekosten sind besonders für Menschen mit kleinen und mittleren Einkommen eine große Herausforderung. Doch das Energiesparen kann ziemlich einfach sein.

Mit den fallenden Temperaturen müssen sich immer mehr Menschen auch Gedanken über das Heizen machen. Denn in den vergangenen Jahren sind die Heizkosten in die Höhe geschnellt und belasten das Haushaltsbudget zusätzlich. Und es taucht immer wieder die Frage auf, wie man die Kosten für das Heizen bestmöglich senken kann, ohne das Budget zu sehr zu strapazieren.

„Energiesparen kann auf verschiedene Weise erfolgen. Entweder durch Verzicht auf bestimmte Leistungen; zum Beispiel Heizungsreduktion in nicht genutzten Räumen. Aber auch durch die Erhöhung des Wirkungsgrades der eingesetzten Energie“, erklärt Patrizia Saurer von der Arbeiterkammer Kärnten.

Ein Grad Celsius kann bares Geld sparen
Besonders bei der Temperaturregulierung kann ordentliches Geld gespart werden. Denn ein Grad Celsius weniger Raumtemperatur erspart rund sechs Prozent der Heizenergie im Winter – und bedeutet nicht gleich, dass man frieren muss. Auch das Absenken bei Nacht und längerer Abwesenheit um zirka drei Grad Celsius kann die Brieftasche schonen, denn „es kostet mehr Energie, die Räume wieder aufzuheizen, als diese abgesenkt temperiert zu halten.“

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Energiesparen kann auf verschiedene Weise erfolgen. Durch Verzicht auf bestimmte Leistungen; oder durch die Erhöhung des Wirkungsgrades.

Patrizia Saurer, AK-Expertin

Land leistet Unterstützung bei Betriebskosten
Niedrige Einkommensbezieher haben zudem die Möglichkeit sich Unterstützung beim Land zu holen. „Der Heizkostenzuschuss wurde mit der Wohnbeihilfe und Betriebskostenunterstützung zusammengefasst“, erklärt die AK-Expertin.

Zudem fördert das Land und der Bund auch den Austausch von fossilen Heizanlagen. Und das mit teils beachtlichen Summen. Für eine neue Wärmepumpe gibt es vonseiten des Bundes bis zu 5000 Euro und vom Land 3200 Euro. Auch einige Gemeinden fördern den Austausch der Heizung.

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