TV-Star muss gehen

ORF setzt den Sparstift beim Wiener Opernball an

TV
03.11.2026 20:00

Ob sich das wirklich alles rechnet? Der designierte ORF-General Clemens Pig hat ein Sparziel in der Höhe von 140 Millionen Euro vor sich. Warum der Stift genau bei einem Publikumsliebling angesetzt wird, ist die Frage. Die „Krone“ weiß, wer beim Opernball 2027 seine Sendung los sein und wer stattdessen on Air sein wird.

Ein kurzer Blick auf den heimischen Ballkalender macht uns sicher: Die heurige Saison ist kurz wie schon lange nicht mehr. Am 4. Februar ist mit dem Opernball quasi schon wieder Schluss mit lustig. Beim Stichwort! Per 1. Jänner zieht ORF-General Clemens Pig (52) offiziell in die Kommandozentrale am Küniglberg ein, die Weichen für den angekündigten Sparkurs stellt der Manager schon jetzt.

Und das ziemlich offensichtlich, denn wie die „Krone“ erfuhr, wird der Sparstift beim Staatsgewalze angesetzt, wo zuletzt Schauspielerin, Moderatorin und Publikumsliebling Lilian Klebow (49) die Show danach bravourös führte. Mit Empathie, mit Schmäh und mit Witz.

Nachfolgerin schon nominiert
Auf „Krone“-Anfrage will die Mimin, die sich mit ihrer Rolle als „Penny Lanz“ in der ORF-Kultserie „SOKO Donau“ einen Namen machte, nichts zu der Causa prima sagen. Sagen muss sie aber auch nichts. Denn der Drops ist gelutscht, weil ihre Nachfolgerin ebenso schon nominiert ist. 

Wird auch bei ihnen gespart? Heuer waren Teresa Vogl, Andi Knoll und Mirjam Weichselbraun (v. ...
Wird auch bei ihnen gespart? Heuer waren Teresa Vogl, Andi Knoll und Mirjam Weichselbraun (v. li.) beim Ball.(Bild: ORF / FIRST LOOK null)

In der Pole-Position dafür steht Kristina Inhof. Die 38-jährige Moderatorin kehrt aus ihrer Babypause zurück und wird in Aktion treten. Das ist auch der Punkt in dieser Geschichte, an dem der ORF-General und sein Sparbörserl ins Spiel kommen. Denn wie es Insider wissen wollen, wird Klebow einzig und alleine nur deswegen vom Bildschirm verschwinden, weil sie „extra“ kosten würde und Inhof nicht. Denn die ist ORF-Angestellte und verursacht nicht (allzu viel) Mehraufwand für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk.

Also hat Pig – er soll 140 Millionen Euro einsparen – rechnerisch dem verordneten Kurs entsprochen? Ja. Dass aber ein Publikumsliebling als eine der Ersten dafür gehen muss, wirkt vor allem für die vielen Klebow-Fans kurzsichtig.

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