Zu hohe Gehälter, eine PV-Anlage auf Firmenkosten und ein Jäger, der nur formal im Unternehmen angestellt war: Ein obersteirischer Unternehmer soll über Jahre mehrere Millionen Euro veruntreut haben. Am Mittwoch startet der spannende Prozess am Landesgericht Leoben.
Alles begann mit dem Namen eines Mitarbeiters, der nicht zuordenbar war. Jahrelang erhielt er von der Firma ein Gehalt, über neun Jahre waren es mehr als 400.000 Euro – aber für welche Leistung? Nun, im Betrieb selbst soll er nur anfangs tätig gewesen sein. Vielmehr sei er später ausschließlich Aufsichtsjäger in der Eigenjagd des Geschäftsführers gewesen.
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