Zum Weltspartag plündern jedes Jahr Groß und Klein ihre Spardosen und Keramikschweinderln. Wie sie diese über die Monate hinweg wieder auffüllen und woher das fleißig angesparte Geld kommt, das haben Salzburger Familien der „Krone“ verraten.
Das Sparschwein leeren wir regelmäßig zum Weltspartag und geben das Geld auf ein Sparbuch“, erzählt die Salzburger Mama Verena. Ihr siebenjähriger Sohn Leo kriegt außerdem seit Kurzem Taschengeld.
Wenn Leo sein Taschengeld ausschöpft und mehr will, muss er entweder warten oder er leiht es sich von mir aus.

Verena, Mutter aus Salzburg Stadt
Bild: Miroslava Dicheva
Zwei Euro pro Woche bekommt Leo. Das Geld trägt er in seinem eigenen Börserl mit. „Oft kauft er sich damit Gummibärli oder Cola“, so Verena. Über ein üppiges Spardoserl freut sich hingegen Annabell: „Ich habe letztes Jahr 800 Euro gespart.“
Ihre Oma Roswitha ergänzt: „Der Opa spendiert den Karate- und Flötenunterricht. Ich stecke ihr zum Geburtstag oder Weihnachten oft etwas zu.“ Normalerweise bekommt Annabell aber nur fünf Euro in der Woche. „Für ein Weckerl zwischendurch“, so Oma Roswitha.
Konto und Bankomatkarte zum zehnten Geburtstag
Bei der „Krone“-Umfrage zum Weltspartag zeigt sich eine deutliche Tendenz: Schon immer mehr Kinder haben ein eigenes Bankkonto. Dazu gehört bald auch der Volksschüler Moritz (9). „Wenn er zehn Jahre alt wird, bekommt er Karte und Konto“, so Mutter Katrin aus Lofer.
Auch hier wird fleißig gespart: „Er kriegt immer etwas Geld von Oma und Opa oder auch wenn er beim Almausschank hilft. Das spart er und gibt es ins Sparschwein.“ Bewusst geht der kleine Moritz mit seinen Ausgaben um: „Ich kaufe mir nur Sachen, die Sinn ergeben. Wenn sie teuer sind, kaufe ich sie nicht.“
Meine beiden Töchter kriegen jeweils fünf Euro die Woche. Manchmal fragen sie, ob sie zum Beispiel Fenster putzen können, um sich etwas dazu zu verdienen.

Ute Fellner
Bild: Andreas Tröster
Über eine baldige Kontoeröffnung denkt auch die zweifache Mutter Ute aus der Stadt Salzburg bei ihren Töchtern (9 und 11 Jahre) nach. Fünf Euro bekommt jede von ihnen wöchentlich. Ausgeben dürfen sie es für alles, bis auf eine Ausnahme: „Weitere Stofftiere habe ich ab einem gewissen Punkt nicht mehr erlaubt“, schmunzelt Ute über die gesetzten Prioritäten.
Regelmäßiges Taschengeld bekomme ich nicht. Aber wenn ich ausgehe, bekomme ich 20 Euro bar auf die Hand. Damit kaufe ich mir oft Snacks. Den Rest gebe ich ins Sparschwein.

Marie (12)
Schülerin aus Salzburg
Bild: Andreas Tröster
Ich bekomme von meinen Eltern zehn Euro pro Woche. Wenn ich gute Noten schreibe, dann zur Belohnung auch von meinen Großeltern 20 Euro. Ich gebe es gerne für Kleidung und Essen aus.

Hamza (13)
Schüler aus Salzburg
Bild: Miroslava Dicheva
Snacks und Kleidung stehen bei Marie (12) und Hamza (13) hoch im Taschengeld-Kurs. Allerdings versuchen beide nebenbei zu sparen. Hamza gibt zu, das klappe nur mit Belohnungen von den Großeltern.
Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung. Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.
Hinweis in eigener Sache: Das krone.at-Forum präsentiert sich ab sofort in neuem Design! Wir freuen uns über konstruktives Feedback. Damit die Diskussionen in den Kommentarbereichen beim jeweiligen Thema bleiben, können Sie uns Rückmeldungen hier hinterlassen.
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.