Der Winter naht! Und damit steigen die Kosten für das Heizen in den Salzburger Haushalten. Die Grünen im Land sind darum verwundert, dass für den Heizkostenzuschuss des Landes weniger Mittel vorgesehen werden. Der zuständige FPÖ-Landesrat kontert allerdings der Kritik...
Die Heizsaison ist bereits voll im Gang. Pellets, Öl und Gaspreise steigen. Immer mehr Familien ächzen unter den Heizkosten.
Schwarz-Blau kürzt die Mittel um 155.000 Euro pro Jahr. Das geht in die völlig falsche Richtung.

Martina Berthold, Klubchefin der Grünen im Landtag
Bild: Markus Tschepp
Dass genau in dieser Zeit, weniger Geld für Heizkostenzuschüsse geplant ist, lässt Grünen-Chefin Martina Berthold toben: „Der Zuschuss ist extrem wichtig, um Menschen mit wenig Einkommen zu entlasten. Schwarz-Blau kürzt die Mittel um 155.000 Euro pro Jahr. Das geht in die völlig falsche Richtung.“
Es wird nichts gekürzt. Im Gegenteil: Wir erhöhen den Zuschuss von 250 auf 275 Euro. Und jeder Berechtigte erhält das Geld.

Wolfgang Fürweger, FPÖ-Landesrat
Bild: Markus Tschepp
FPÖ-Landesrat Wolfgang Fürweger kontert: „Wir stehen für die Realität und budgetieren das, was wir tatsächlich brauchen.“ Heißt konkret: In den Jahren zuvor wurde weniger ausgezahlt als budgetiert. So erhielten im Vorjahr 7379 Personen in Salzburg die 250 Euro – macht gut 1,8 Millionen Euro. Budgetiert waren 2,3 Millionen. Fürweger ergänzt: „Es wird nichts gekürzt. Im Gegenteil.: Wir erhöhen den Zuschuss von 250 auf 275 Euro. Und jeder Berechtigte erhält das Geld.“
Auch die Einkommensgrenzen werden angehoben. 2027 können Alleinlebende mit Nettoeinkommen bis 1566 Euro den Zuschuss beantragen. Bei Lebensgemeinschaften muss das gemeinsame Einkommen unter 2322 Euro sein. Pro Kind erhöht sich die Grenze um etwa 470 Euro.
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