In Gaissau fährt kein Lift mehr, in Abtenau wurde das Pleiteskigebiet der Karkogelbahnen gerade noch gerettet und jetzt kommt die nächste Schock-Nachricht: In Unken droht der Heutal-Lift GmbH das endgültige Aus – sie ist mit über einer Million Euro in der Kreide...
Schneearme Winter, weniger Skitage und steigende Kosten haben die Heutal-Lift GmbH in Unken in die Insolvenz gedrückt. Das Landesgericht Salzburg eröffnete am Donnerstag ein Sanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung. Die Verbindlichkeiten liegen laut Alpenländischem Kreditorenverband bei rund 1,025 Millionen Euro, betroffen sind 37 Gläubiger.
Das 2007 gegründete Unternehmen betreibt Liftanlagen, Skipisten und Parkplätze. Beschäftigt wird neben dem Geschäftsführer niemand. Erschwerend kamen zuletzt eine eingeschränkte Erreichbarkeit aus Bayern, eine schwache Sommerauslastung und nicht voll funktionierende Beschneiungsanlagen hinzu. Ziel ist die Fortführung: Den Gläubigern werden 20 Prozent binnen zwei Jahren angeboten.
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