Schreckmoment in luftiger Höhe: Ein 60-jähriger Salzburger stürzte am Donnerstag beim Klettern im italienischen Trentino ab. Seine Seile fingen den Mann auf, doch er blieb verletzt an der Felswand hängen. Für ihn und seinen Begleiter rückten die Bergrettung sowie ein Rettungshubschrauber aus.
Der Salzburger war als Vorsteiger auf der Kletterroute „Selene“ an der Felswand San Paolo im Sarcatal (Italien), nahe des Gardasees, unterwegs. Sein Kletterpartner wartete gesichert an einem Standplatz, als der 60-Jährige unterhalb seines Kollegen plötzlich den Halt verlor. Gegen 11.20 Uhr ging der Notruf bei der italienischen Notrufnummer 112 ein. Vier Einsatzkräfte der Berg- und Höhlenrettung sowie ein Rettungshubschrauber wurden alarmiert.
Zunächst setzte der Hubschrauber ein medizinisches Team an einem geeigneten Landeplatz ab. Anschließend wurde ein Bergretter per Seilwinde zum Verletzten gebracht und der Salzburger in den Helikopter gehoben. Während ihn ein Arzt und ein Sanitäter erstversorgten, kehrte der Hubschrauber zur Felswand zurück, um auch seinen Kletterpartner per Seilwinde zu bergen.
Der 60-Jährige erlitt mehrere Verletzungen und wurde ins Krankenhaus in Trient (Italien) geflogen. Nach Angaben der Bergrettung war er während des gesamten Einsatzes bei Bewusstsein.
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