Ein Primärversorgungszentrum und Wohnungen sollen auf der Breiteneder-Wiese in Breitenfurt, Bezirk Mödling, errichtet werden. Das Vorhaben sorgt seit Monaten für Diskussionen, Demonstrationen und Drohungen. Immerhin zeichnet sich eine Lösung mit den Eigentümern ab.
Die Post am Schreibtisch von ÖVP-Bürgermeister Wolfgang Schredl könnte unterschiedlicher nicht sein – von erfreulich bis zutiefst beängstigend. Und dennoch scheint sie einen gemeinsamen Nenner zu haben: die umstrittene Verbauung der Breiteneder-Wiese in Breitenfurt, Bezirk Mödling.
Forensische Untersuchung
Die Morddrohungen gegen den Ortschef reißen nicht ab: „Es ist wieder eine gekommen. Das Kuvert war handschriftlich adressiert, der Brief mit dem Computer verfasst. Jetzt wird alles forensisch untersucht“, schildert Schredl, der das Schriftstück der Polizei übergeben hat.
Weniger Wohnungen
Ein Ende hingegen hat die Beschwerde gegen die Gemeinde seitens der Grundstückseigentümerin beim Verfassungsgerichtshof (VfGH). „Sie hat sich gegen den Flächenwidmungsplan gerichtet. Nach dem positiven Beschluss im Gemeinderat akzeptieren wir den Grünlandanteil und die Beschränkung der Zahl der Wohneinheiten“, versichert Rechtsanwalt Michael Mendel, der die Eigentümerin vertritt.
Nicht komplett abgeneigt zeige man sich übrigens gegen gemeinnützige Bauträger. „Wir haben zwar keine rechtliche Verpflichtung dazu, aber ein gewisser Mix ist im Interesse von jedem Projektentwickler“, so Mendel.
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