Daniil Medwedew hat am Donnerstag bei den Erste Bank Open für skurrile Szenen gesorgt. Im Achtelfinal-Duell mit dem Briten Cameron Norrie schlug der Russe mit seinen Händen auf den Court - und sorgte damit nicht nur bei den Zuschauern, sondern auch bei ServusTV-Experte Stefan Koubek für große Verwunderung.
Nach einem schwachen Start musste Medwedew, die Nummer drei des Turniers, den ersten Satz mit 4:6 abgeben. Den zweiten Durchgang schnappte sich Russlands Topstar mit 6:3. Es ging in einen Entscheidungssatz – und in diesem kam es zu kuriosen Szenen.
Medwedew, der ein frühes Break kassierte, schlug plötzlich nach verlorenen Ballwechseln mit seinen Händen gegen den harten Bodenbelag in der Wiener Stadthalle. „Das habe ich noch nie gesehen“, zeigte sich Ex-Tennisprofi Stefan Koubek, der für ServusTV als Experte im Einsatz war, verwundert.
„Das macht keinen Sinn“
Und Medwedew war in dieser spannenden Phase nicht zu beruhigen. Immer wieder knallte er seine Hände gegen den Court. Haderte der 30-Jährige etwa mit dem Belag, der laut seinen Aussagen „viel langsamer“ als bei seinem letzten Turnier in Almaty ist?
„Er bestraft sich, anders kann ich mir das nicht erklären. Das macht keinen Sinn“, schüttelte Koubek den Kopf.
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