Einen tragischen – und auch für sie selbst gefährlichen – Einsatz hatte am Mittwochabend die Feuerwehr in Fürstenfeld zu absolvieren: Eine Holzhütte stand in Vollbrand, bei den Löscharbeiten kam es zu mehreren Explosionen. Als die Helfer in das Objekt vordringen konnten, stießen sie auf eine Leiche.
Die Identität des Verstorbenen ist noch nicht restlos geklärt, nach der Bergung des Leichnams wurde von der Staatsanwaltschaft Graz eine Obduktion angeordnet. Fest steht, dass das Anwesen im Ortsteil Mühlbreiten laut Polizei einem 63-Jährigen gehörte und die ausgebrannte Gartenhütte von diesem auch zu Wohnzwecken genutzt worden war.
Explosionen auch bei Löscharbeiten
Nachbarn hatten gegen 18.30 Uhr zuerst einen lauten Knall gehört und dann die lichterloh in Flammen stehende Hütte gesehen, sie schlugen umgehend Alarm. Rund 30 Kräfte der Freiwilligen Feuerwehren Fürstenfeld und Übersbach rückten aus. Zuerst galt es, eine Ausbreitung der Flammen zu verhindern, dann wurde der Brand mit weiteren Löschleitungen bekämpft. Dabei wurde es erneut brenzlig, es kam zu mehreren weiteren Explosionen von Gaskartuschen.
Ermittler des Landeskriminalamts Steiermark starteten noch in der Nacht mit der Brandursachenerforschung. Die Ausbruchsstelle wurde im Hüttenboden lokalisiert, weitere Details werden noch ermittelt. Hinweise auf eine vorsätzliche Tat gibt es vorerst nicht, möglich ist ein technischer Defekt an einer stromführenden Leitung als Ursache für die Tragödie. Die Hütte wurde nahezu vollständig zerstört, die genaue Schadenshöhe ist noch unklar.
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