Salzburg startet Mittwoch (15) in Genk in die neue Saison in der Youth League. In der Nachwuchs-Königsklasse wollen die Jungbullen heuer wieder Großes schaffen. Die Vorfreude nach einjähriger Pause ist bei Spielern und Trainer sehr groß.
Darauf haben die Bullen lange gewartet: Nach einer Saison ohne internationalem Spitzenfußball im Nachwuchsbereich kehrt Salzburgs U19 Mittwoch (15) in Genk in der Youth League auf die große Bühne zurück. „Die Vorfreude ist sehr groß“, erklärte Filip Aleksic am Dienstag vor dem Abschlusstraining in der Akademie. Für den 17-Jährigen ist es wie für fast alle im Team eine neue Erfahrung. „Die Mannschaft kann es kaum erwarten, endlich zu starten“, sagte der Mittelfeldspieler.
Neben all der Vorfreude muss Salzburg aber auch praktisch ab Minute eins liefern. Denn über einen Aufstieg in Runde drei (am ersten Spieltag hatten die Jungbullen ein Freilos) entscheiden lediglich Hin- und Rückspiel. Das weiß auch Trainer Danny Galm: „Es gilt, so eine K. o. – Phase anzunehmen und auf den Punkt da zu sein.“ Von Druck wolle der Deutsche aber nicht sprechen, immerhin ist es auch eine große Chance für die Spieler, sich zu beweisen. „Klar ist, dass diese Runde nicht mit dem Hinspiel entschieden wird“, weiß der Coach. Die endgültige Entscheidung fällt am kommenden Dienstag (Akademie Liefering, 14).
Salzburg-Trainer Galm weiß, was auf sein Team zukommt
Geht es nach den Salzburgern, die 2017 den Bewerb gewinnen konnten, soll kommende Woche aber noch lange nicht Schluss sein. Die Mannschaft um Aleksic ist selbstbewusst: „Wir werden von Spiel zu Spiel denken, aber ich glaube, wir können es weit schaffen.“ Mit Genk wartet ein sehr ernstzunehmender Gegner, der – wie die meisten Jungbullen bei Liefering – in der zweithöchsten Liga des Landes spielt, Erwachsenenfußball daher gewohnt ist. „Eine sehr robuste Mannschaft mit sehr starken Flügelstürmern“, hat sich Galm bereits gut auf das Duell vorbereitet und kennt die Stärken der Belgier. Aber auch die seiner Spieler: „Wir haben auch gute Jungs in der Offensive und Qualität mit Ball.“
Einer davon ist Johannes Moser, der zuletzt für Zweitligist Liefering sein Comeback feierte und normalerweise in der Kampfmannschaft trainiert. Während der Spiele in der Youth League darf er jedoch in der U19 sein Können unter Beweis stellen.
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