„Gott mit uns, ringsum unsere Feinde“: Der martialische Spruch prangt auf einem bunten, schon leicht verblassten Gemälde, das im ehrwürdigen Schloss Aigen in der friedlichen Umgebung von Salzburg hängt. Verewigt hat ein Künstler den österreichischen Kaiser Franz Joseph, der seinem deutschen Pendant Wilhelm II. die Hand schüttelt. Beide präsentieren sich in Gala-Uniformen.
Darunter sind stakkatoartig die Kriegserklärungen aufgelistet:
Wie es geendet hat, dürfte allseits bekannt sein: 17 Millionen Tote, der Untergang der Habsburger-Monarchie und ein Friedensdiktat, das bedeutete: „Der Rest ist Österreich!“
Das führt uns gedanklich in die Brutalität des Ukraine-Krieges, in den wir zumindest finanziell total verstrickt sind: 321 Milliarden zahlte die Europäische Union bisher.
Das Thema bewegt die junge Generation sehr, vor allem jene, die demnächst zum verlängerten Wehrdienst einrücken müssen. Geht es vielleicht an die Front? Kommen wir da je wieder raus? Oder sind wir schon hoffnungslos mittendrin in einem neuen Krieg in Europa?
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