„80 Prozent der Chaoten von Mailand sind minderjährig“, stellt die als top seriös bekannte „Neue Zürcher Zeitung“ in einer Bilanz über die Terror-Nächte in Westeuropa fest. Viel konkreter wurde der Polizeipräsident von Wien in einem Interview für „Die Presse“. Beinhart beschrieb er die Umrisse einer hochgefährlichen Entwicklung, die wie eine Flutwelle Österreich erfasst: Dr. Gerhard Pürstl analysierte jenen Terror von Kindern, der vor allem den Nobelbezirk Döbling sowie den multikulturellen Hotspot Favoriten erfasst hat. „Wir haben Unzählige, die wir auf frischer Tat betreten, die sich gar nicht von der Polizei verstecken.“ So berichtet der Jurist von einem 13-Jährigen, der nach einem Einbruch vor einer Überwachungskamera steht und frech den Stinkefinger zeigt.
Der Polizeichef analysiert auch die Herkunft der jugendlichen Täter, er fürchtet sich nicht vor einer möglichen Anzeige wegen Rassismus, mit der so viele verfolgt werden, die dieses Problem und seine Ursachen aufzeigen. So sind 35 Prozent Österreicher, deren Großteil aber „migrantische Wurzeln“ aufweist. „Die Hauptlast“ tragen 17 bis 20 Prozent junge Syrer, und da kommt Pürstl gleich auf die Gefährlichkeit des Messers zu sprechen. Dieses sei auf kurze Distanz lebensgefährlich, und er verstehe nicht, warum man diese Waffe mit sich führen müsste. Überdies forderte er ein generelles Messer-Trage-Verbot.
Pürstl genießt das Vertrauen der mächtigen Wiener SPÖ. Es ist ihm hoch anzurechnen, dass er dieses brisante Thema nicht den lauten Freiheitlichen überlässt. Die Frage ist nur, wann die Verantwortlichen endlich die Lebensrealität zur Kenntnis nehmen werden.
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