Sie kennen das? Sie haben einen Kredit und zuletzt sind die Zinsen dafür gestiegen? Das ist unangenehm, weil Ihnen dadurch Geld abgezogen wird, mit dem Sie schon gerechnet hatten. Also Gürtel enger schnallen. Dem Staat geht es genauso: und zwar in einem rasanten Tempo und mit gewaltigen Beträgen.
Sie wollen es konkreter haben? Gerne: Im Jahr 2021 musste Österreich für seine Staatsschuld Zinsen in der Höhe von 4.489.000 Euro bezahlen. Das ist gewaltig viel Geld, damit hätte man die Pflege finanzieren können oder Spitalsbauten, auch bei vielen anderen Aufgaben hätten ein paar Milliarden gut gepasst.
Und jetzt? Inzwischen sind, wie erwähnt, die Zinsen (nicht nur in Österreich) spürbar angestiegen. Mit ziemlich dramatischen Auswirkungen: Statt wie früher „nur“ 4,4 Milliarden Euro muss Österreich inzwischen bereits rund neun Milliarden Euro, nur an Zinsen, dafür bezahlen.
Was könnte man um dieses Geld nicht alles Sinnvolles beauftragen und finanzieren! Und viele Staatsbürger fragen sich: Wie war das möglich, dass in nur fünf Jahren die Zinsen für die Schulden auf das Doppelte gestiegen sind?
Was noch beunruhigender ist: Eine ähnliche Entwicklung spielt sich in vielen Ländern Europas ab, von der Schuldenexplosion in Trumps USA ganz zu schweigen. Diese Schuldenlawine macht die Welt nicht sicherer, ganz im Gegenteil …
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