Andreas „Professor“ Ferner vor der Premiere seines neuen Programmes im „Krone“-Gespräch ganz privat und darüber, was sich der Kabarettist und ehemalige Lehrer wünschen würde.
Schon am Mittwoch ist es soweit: der Kabarettist und ehemalige Lehrer Andreas „Professor“ Ferner (52) feiert Premiere mit dem Programm „Bro-Fessor, checkst du!?“ im Wiener Orpheum (Infos: andreasferner.at). Und auch diesmal bleibt er seinem Grundthema, der Schule, treu, obwohl er eigentlich gar nicht mehr unterrichtet.
Kinder sind nicht aufnahmefähig
„Das stimmt tatsächlich, aber die Leute bringen mich damit immer in Verbindung, weil ich ja lange Zeit zweigleisig zwischen Bühne und Schule gefahren bin“, sagt er, der über 20 Jahre lang junge Menschen unterrichtete. „Und schon damals gab es für mich ein Kernthema – die Handys sollen raus aus dem Unterricht“, macht er seinen Standpunkt klar, „Weil die Kinder benötigen alleine nur, wenn sie die Telefone abdrehen, ein paar Minuten, bis sie geistig für andere Dinge wieder voll aufnahmefähig sind.“
Tatsächlich wünscht er sich, „Dass die Eltern da mehr darauf achten. Aber ich weiß, es ist leichter gesagt, als getan.“ Denn auch der Künstler hat da so seine Probleme, wie er bei uns im Gespräch zugibt: „Ich bin selbst Vater von zwei Kindern, bin getrennt von deren Mutter. Da ist es wichtig, dass die Eltern auf einer Linie bleiben – was wir zwei auf jeden Fall sind. Und darüber bin ich auch sehr glücklich.“ Aber? „Kein ,aber‘, nur meine Ex-Frau ist da einfach noch konsequenter und strenger. Und das ist ja auch gut so, weil ich zwar immer sage, dass ich streng bin, es aber dann vielleicht leider nicht immer so ganz strikt durchsetze.“
Ferner bleibt der „Fessor“
Da hatten wir zuletzt eigentlich nur noch die Frage, ob es das letzte Mal sein wird, dass er als „Herr Fessor“ auf der Bühne stehen wird, immerhin ist er ja kein Lehrer mehr. „Aber geh, die Leute kennen mich so und dafür wirft das Thema Schule einfach zu viel Stoff für die Kabarettbühne ab.“
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