Der verdächtige Bayer (33) hatte sich Tage vor dem Feuer selbst angezeigt. Dabei ging es um eine schwere Körperverletzung aus dem Jahr 2013. Er dürfte an einer psychischen Erkrankung leiden und wurde in eine geschlossene Psychiatrie gebracht.
Was war das Motiv für die Brandstiftung beim Kehlsteinhaus am Obersalzberg in Berchtesgaden? Darüber rätseln die Ermittler auch Tage nach dem verheerenden Feuer noch. Einen 33-jährigen Verdächtigten hatte die Polizei am Samstag festgenommen. Der Mann dürfte an einer psychischen Erkrankung leiden und wurde in eine geschlossene Psychiatrie gebracht.
Der 33-Jährige hat Verbindungen in den Rupertigau, sein offizieller Wohnsitz ist aber Berlin. Er hatte sich nur Tage vor dem Brand bei der Polizei wegen einer schweren Körperverletzung beim Buttnmandllauf 2013, einer Art Krampuslauf, selbst angezeigt. Ob diese Tat noch verfolgt wird, muss aufgrund einer zehnjährigen Verjährungsfrist erst geprüft werden. Die Ermittlungen zum Brand laufen unterdessen weiter.
Das Feuer auf mehr als 1800 Metern Seehöhe wurde nach einem erneuten Aufflackern erst am Sonntag gelöscht. Bayerns Innenminister Joachim Herrmann kündigte an, das geschichtsträchtige Haus wieder aufbauen zu wollen. „Wir werden kaum eine Ruine stehen lassen können“, sagte Herrmann.
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