Ein Mädchen mit panischer Männerangst wird von einem Pädagogen im Satanisten-Look aus einem Wiener Heim abgeholt – und springt vor lauter Verzweiflung aus dem Fenster. Dieser Fall wird nun im Parlament behandelt.
„Krone“-Leser haben den Fall im Sommer mitverfolgt: Ein psychisch schwer erkranktes Mädchen, erst zwölf Jahre alt, soll von einem Heim in das nächste übersiedeln. Abgeholt wird die Traumatisierte mit panischer Männerangst ausgerechnet vom Leiter des Vereins Homebase, der sich optisch in einen Satanisten verwandelt hat – mit Teufelshörnern und Pentagramm-Tätowierung auf der Stirn.
Das Mädchen springt aus dem Fenster und muss schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht werden. Nur durch ein Wunder überlebt es.
Ingrid Pöschmann von der übergeordnet zuständigen MA 11: „Die Polizei ermittelt, und das machen sie sehr gründlich.“ Erst nach der Berichterstattung durch die „Krone“ haben die Nachforschungen der Behörden Fahrt aufgenommen.
Viele Fragen
Der FPÖ reicht das nicht. Abgeordneter Sebastian Schwaighofer will den Fall auf höchster Ebene diskutieren. Und stellt Anfragen an ÖVP-Familienministerin Claudia Bauer, SPÖ-Justizministerin Anna Sporrer und ÖVP-Innenminister Gerhard Karner mit jeweils rund 25 Fragen. Wie etwa, kurz zusammengefasst: Was haben die zuständigen Behörden seit dem Fenstersturz konkret unternommen?
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